Bürger fahren für Bürger,

das ist einer der Grundsätze des Bürgerbus-Vereins Waldbröl e.V.

Im Bürgerbus-Verein engagieren sich ehrenamtlich Menschen für den
öffentlichen Nahverkehr und überall dort, wo der öffentliche Personennahverkehr nicht wirtschaftlich ermöglicht werden kann, betreiben wir Bus-Linien in ländlichen Regionen und im Stadtrandbereich.

Der Bürgerbus ist mittlerweile fester Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs und ergänzt den Busbetrieb der OVAG.

Horst Steffens,
Vorsitzender

News

Fahrer des Waldbröler Bürgerbusses beim Erste-Hilfe-Kurs

In den Räumen des Malteser Hilfsdienstes in Waldbröl-Happach absolvierten die Fahrer des Waldbröler Bürgerbusses einen Ersten-Hilfe-Kurs. Unter Leitung von Günther Klata, selbst auch ein ehrenamtlicher Fahrer des Vereins, lernten sie in einem ganztägigen Kurs alle wesentlichen Aspekte der Ersten Hilfe kennen. Dabei ging es um lebensrettende Erstmaßnahmen, die jeder Verkehrsteilnehmer in Unfall- oder Notsituationen anwenden können muss: Positionieren in der stabilen Seitenlage, Herzdruckmassage, Wiederbeatmung, Kenntnisse bei der Einschätzung und Erstbehandlung von Verletzungen bei Verkehrsunfällen und Anwendung eines Defibrillators standen unter anderem auf dem Programm. Alle Fahrer waren sich zum Abschluss des Tages einig, dass sie wertvolle Hinweise erhalten hatten, die für sie in ihrem Dienst als Bürgerbus-Fahrer in etwaigen Notsituationen nützlich sein werden.

Waldbröler Bürgerbus jetzt mit einem Defibrillator an Bord                   8. April 2016

 

Der Bürgerbus Waldbröl hat jetzt als erster der oberbergischen Bürgerbusse einen Defibrillator an Bord.

Mit diesem Gerät können Menschen gerettet werden, die an akutem Herzkammerflimmern leiden. 

Die ehrenamtlichen Fahrer des Bürgerbusses waren zuvor von Günther Klata, einem erfahrenen Rettungssanitäter, in Erster Hilfe und der Anwendung des Gerätes ausgebildet worden.

Hinweisschilder am Bus machen deutlich, dass hier ein Fahrzeug mit einem Defibrillator unterwegs ist. Klata: „Alle sollen wissen, dass der Defibrillator in Notsituationen allen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung steht und den Bus dafür anhalten können.“

Die Initiatoren des Waldbröler Bürgerbusvereins waren sich bei der Übergabe des vom Verein finanzierten rund 1.400.-€ teuren Gerätes jedoch in einem einig: „Das schönste wäre, unser neuer Defi müsste nie zum Einsatz kommen.“